Was ist in, was ist out – der Kampf um den modischen Durchblick

Vor rund 75000 Jahren hatten es die Menschen um einiges leichter als heute. Zumindest wenn es um die Mode ging. Denn in dieser Epoche, welche als Zeitalter der ersten Kleidung gilt, hatte man nicht viel Auswahl und auch in antiken Zeiten hatte man es wesentlich einfach als heute. Denn damals wurde schlichtweg vorgeschrieben, wie man sich zu kleiden hat.

Heute hat man das alles nicht mehr – ein jeder kann sich kleiden wie er möchte, ein jeder kann aus einer Masse an Fashion Modeartikeln wählen und ein jeder kann damit auch einen modischen Sündenfall begehen. Denn Masse und Modefreiheit schützen leider nicht vor Fehlgriffen. Dabei sind diese vermeintlichen Fashion Fehlgriffe aber nicht nur eine Unzulänglichkeit von uns Menschen, sondern die Modeindustrie und die zahlreichen Designer – das sind die wahren Schuldigen. Denn einerseits überwerfen sie uns jede Saison mit neuen aufregenden Designerstücken, die sie zwar oftmals für elfengleiche Wesen designt haben und nicht für die normale Frau von heute.

Aber gut, das sei dahingestellt, schließlich hat man wenigstens eine Inspirationsquelle damit. Aber andererseits gebären die Gurus der Mode Fashion einen Trend nach dem anderen , und kaum verlässt das eine Modekind den Schneidertisch ist es auch schon passe und vergessen, denn der nächste Modetrend will geboren werden. Und das passiert nicht nur einmal im Jahr, sondern praktisch wie am laufenden Band. Es ist daher nicht verwerflich zu sagen, dass gerade in der Mode der Trend von heute morgen schon vergessen ist und man eigentlich als normal Sterblicher immer den Modetrend hinterher hinkt. Zumal es auch bisweilen keine adäquate Hilfestellung seitens des Modeimperiums gibt. Denn betrachtet man sich nur einmal die zahlreichen Modezeitschriften präsentiert nahezu jede einen anderen Trend und natürlich ist dieser das Ultimative, das Must Have der Saison, pardon des Augenblicks. Denn spätestens mit der nächsten Ausgabe wird alles revidiert und  was gestern noch in war ist heute out.

In der Mode den Überblick zu bewahren, ist daher wahrlich schwer und offen gesagt, lohnt sich nicht einmal der Versuch diesem atemberaubenden Tempo beizuhalten. Denn das ist nahezu unmöglich. Daher sollte man sich vielmehr immer auf klassische Trendaussagen berufen. Diese gibt es nämlich und so unterschiedlich die einzelnen Designer ihre Modekollektionen auch präsentieren und so individuell die Mode auch sein mag – man kann in jeder Fashion Saison einen roten  Faden erkennen. Ein Basic, dass sich durch alle Kollektionen hindurchzieht und mit dem man quasi nichts falsch machen kann. Zumeist ist dabei dieser verbindende Faden die Farbe, es kann sich aber auch beispielsweise um ein Accessoire handeln, dass man immer wieder und überall aufgreift und kombinieren kann. Spielt man mit diesem dann geschickt, kann man sich auch ohne jede einzelne kreative Ausgeburt mancher Designer beständig trendgemäß kleiden und man braucht bei weitem keinen Goldesel in den eigenen vier Wänden. Denn modische Trendbasics kann man gerade in Modeshops wie Youngfash Damenmode preiswert erwerben.

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