Hautcreme für Babies
Die Haut von Babies ist direkt nach der Geburt noch mit einer höchst wirksamen Schutzhülle bedeckt, der Käseschmiere. Da diese jedoch entfernt wird, benötigt sie besonderen Schutz und wirksame Pflege, denn sie muss sich in den ersten Lebensmonaten erst an die klimatischen Verhältnisse der Außenwelt anpassen.
Die Winzlinge kühlen leicht aus. Zum einen ist das Fettgewebe in der Unterhaut noch nicht voll entwickelt, zum anderen die Oberfläche der gesamten Haut im Verhältnis zum Körpergewicht doppelt so groß wie bei Erwachsenen. Andererseits überhitzen sie auch schneller, denn die Schweißdrüsen können die Körpertemperatur vorerst nicht ausreichend regulieren. Noch dazu ist Babyhaut bis zu zehnmal dünner und leicht verletzbar, denn ihr natürlicher Säureschutzmantel baut sich erst im Laufe der Zeit auf.
So können Reizungen von Speichel und Ausscheidungen, ja, sogar Waschen und Baden sie irritieren. Den Windelbereich reinigt man am besten mit rein pflanzlichen Ölen oder Feuchttüchern und pflegt ihn mit spezieller Wundschutzcreme.
Hohe Aufmerksamkeit muss dem freiliegenden Bereich der Haut gelten. Das sind, je nach Witterung, Hände, Füße und das Gesicht. Bei Bedarf reicht im Allgemeinen eine leichte Feuchtigkeits- oder Fettcreme bzw. Lotion völlig aus. Jedoch kann die Haut sich noch nicht gegen die UV-Strahlung wehren. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden und im Schatten ein speziell für Babys hergestelltes Mittel mit dem höchstmöglichen Lichtschutzfaktor zu wählen.
Wer schon mal an einem Baby “geschnuppert” hat, wird sich erinnern: Sie duften unvergleichlich! Babysachen und Pflegeprodukte brauchen daher wenige bis keine Duftstoffe und sollten schon gar keinen Alkohol oder andere reizende Konservierungsmittel enthalten. Dies gilt natürlich auch in der Anwendung von Seife. Bei der Menge aller Mittel gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr, statt dessen lieber öfter! Hautcreme für Babies finden Sie sicherlich in einem gut sortierten Babymarkt.
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