Wenn Couperose das ebenmäßige Hautbild stört
Den Traum einer makellosen Haut träumen viele Frauen, doch leider wird dieser immer wieder durchkreuzt.
Bei den einen sind es erste Fältchen und Linien, andere klagen über unreine oder sehr empfindliche Haut mit häufigen Rötungen und wieder andere entdecken unter der Gesichtshaut kleine rote oder bläuliche Äderchen, die durch die zarte Haut hindurch scheinen. Diese sichtbaren, feinen Kapillare, die durch die Haut schimmern, werden Couperose genannt und sind mit Besenreißern an den Beinen vergleichbar.
Mögliche Ursachen
In erster Linie ist wohl eine genetische Veranlagung für das Auftreten einer Couperose verantwortlich. Die Neigung scheint vererbbar zu sein. Bluthochdruck, ein übermäßiger Genuss von Kaffee und Alkohol können das Auftreten ebenfalls begünstigen. Aber auch zu viel Sonnenstrahlen können dazu führen, dass sich die Gefäße unter der Haut abzeichnen. Übergewicht, Bindegewebsschwäche, Schwangerschaft, Hormone sowie zunehmendes Alter sind weitere Risikofaktoren für eine Couperose. Eine falsche Reinigung und Pflege kann die Couperose zudem verstärken.
Gut deckende Make-ups können erste Abhilfe schaffen
Ohne operativen Eingriff können Sie die sichtbaren Äderchen nur abdecken und somit unsichtbar machen. Hochwertige Make-Ups, die eine gute Deckkraft haben oder gar Camouflage Make-Ups lassen die feinen Kapillargefäße verschwinden. Auf jeden Fall sollte das Make-Up einen hohen Pigmentanteil haben. Wer kein Make-Up tragen möchte, kann zu Selbstbräuner greifen. So werden die Gefäße zwar nicht abgedeckt – mit gebräunter Haut fallen sie aber weit weniger auf. Auch die Produkte für die tägliche Reinigung und Pflege sollten auf die Bedürfnisse der Haut eingestellt sein und die Haut beruhigen und weiteren Irritationen vorbeugen.
Langfristig kann nur der Dermatologe helfen
Um die Couperose langfristig los zu werden, hilft meist nur der Gang zum Arzt, der die feinen Äderchen mit einem Laser „unsichtbar“ macht. Kleine Äderchen werden mit dem Laser zum Platzen gebracht, während größere verschlossen werden. Da nun kein Blut mehr durch die erweiterten Kapillare direkt unter der Haut fließt, zeichnen sie sich auch nicht mehr ab. Für wen sich welche Methode eignet und was die Anwendung im Einzelfall kostet, kann ein Dermatologe in einem persönlichen Gespräch ermitteln
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